Kampfrichterlehrgang zum neuen Regelwerk

Fast 25 Vereinsvertreter und Kampfrichter aus dem Landesringerverband Sachsen-Anhalt trafen sich am 17. August in der Trainingshalle des SV Halle, um sich mit dem neuen FILA-Regelwerk bekannt zu machen und zu diskutieren. Auch zwei Gäste aus Niedersachsen waren angereist; Kampfrichterreferent Thomas Strauß und Lehrwart Peter Schuchard.

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Nach der Begrüßung durch Landestrainer Bernd Radschunat, übernahm Eberhard Probst das Wort. Er fasste die Ereignisse um das mögliche Aus von Ringen bei Olympia zusammen und erläuterte die Veränderungen im Weltverband FILA. Danach schilderte er die Situation um seinen Rückzug als Kampfrichterreferent SAH aufgrund der mangelnden Zusammenarbeit mit den Vereinen. Er werde dem Präsidium des LRV zur Bestätigung für das Amt des Kampfrichter-Referenten René Wenzel vorschlagen. Gleichzeitig betonte er, dass die aktuellen Nachwuchskampfrichter weiter gefördert werden müssen.

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Das neue Regelwerk für Einzel- und Mannschaftskämpfe, das von den Zuschauern, den Ringern sowie den Kampfrichtern in einigen Punkten viel Umgewöhnung bedarf, wurde durch Probst und Wenzel mit Hilfe einer Präsentation dargestellt. Schwerpunkt bildeten dabei unter anderem das Sanktionieren von negativem Ringen, die Passivität, die Kriterien für die technische Überlegenheit sowie die Bewertung von Techniken und die Platzierungspunkte. Für die bevorstehende Mannschaftsrunde ist eine souveräne Zusammenarbeit der Kampfrichter und der Tischbesetzung durch die Vereine unerlässlich.

Auch wenn es zu Anfang einige Unsicherheiten geben wird, wird das Ringen mittels der neuen Regeln insgesamt aktionsbetonter und für den Zuschauer attraktiver werden.

Der Lehrgang wurde von allen Anwesenden als aufschlussreich bewertet.

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